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Starkey Newsletter Januar 2008
| Liebe Leserin, lieber Leser, wir hoffen, Sie haben den Jahreswechsel akustisch ohne größere Lärmbeeinträchtigungen durch Feuerwerks-Knallkörper gut überstanden und wünschen Ihnen ein schönes und gesundes neues Jahr 2008. Passen Sie auch im neuen Jahr gut auf Ihr Gehör auf – wir halten wieder einige Tipps für Sie bereit. Wie wichtig es ist, gut zuhören zu können, erläutert Karl Kardinal Lehmann in einem Interview. Hörgeräte-Akustiker aufgepasst: Starkey Laboratories hat mehrere offene Stellen zu besetzen. Vielleicht ist auch ein neuer Job für Sie dabei? Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Starkey-Team |
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| Was für Hörgeräteträger wirklich zählt |
Menschen mit einem Hörverlust müssen ohne ein gut auf ihr individuelles Hörvermögen angepasstes Hörsystem viele Einschränkungen im Leben hinnehmen. Ist der Hörverlust erst so stark, dass eine aktive Teilnahme am Leben nur noch mit großen Hürden möglich ist, bedeutet dies oft soziale Isolation für den Schwerhörigen. Aber soweit muss es gar nicht erst kommen. Ein rechtzeitig und gut angepasstes Hörsystem ermöglicht weiterhin die aktive Teilnahme am täglichen Leben.Was hindert Menschen mit einem Hörverlust also daran, sich entsprechend mit einem Hörgerät versorgen zu lassen? Und was sind die häufigsten Klagen von Hörgeräteträgern? Das eigene Eingeständnis eines Hörverlusts und der Gang zum HNO-Arzt und Akustiker sind die ersten schweren Schritte, die schlechter Hörende zu bewältigen haben. Hinzu kommt nicht nur die Angst davor, dass andere das Hörgerät sehen könnten – moderne Hörgeräte sind heute sehr klein und kaum sichtbar – sondern auch die Scham vor piepsenden Geräuschen, durch die andere auf das Hörgerät aufmerksam werden. Die Hörgeräte aus der Destiny-Reihe von Starkey kennen keine peinlichen und lästigen Rückkopplungs-Effekte mehr. Modernste Technologie sorgt bei diesen Geräten dafür, dass Hörgeräte-Träger ihr Destiny-Hörsystem an mehr Orten und in den meisten Situationen tragen können, ohne Rückkopplungsgeräusche befürchten zu müssen. Auch wenn Hörgeräte allgemein Töne verstärken, erreichen nicht alle auf dem Markt befindlichen Hörsysteme das Ziel einer selektiven Verstärkung. Gerade in lauten Hörsituationen mit vielen verschiedenen Hörquellen (Restaurant, auf der Straße etc.) beklagen sich Hörgeräte-Träger oft, Sprache nur noch sehr schlecht verstehen zu können. Ein dynamisches Richtwirkungssystem sorgt bei den Hörgeräten der Destiny-Reihe dafür, dass sich das Hörgerät ohne manuelles Umstellen immer im optimalen Hörmodus befindet. Dies sorgt für ein besseres Verstehen von Sprache in geräuschvollen Umgebungen. Dieser verbesserte Hörkomfort macht sich in einer Vielzahl von Hör-Umgebungen bemerkbar. Egal ob bei leisen, mittleren oder lauten Tönen: Hörgeräte-Träger können leise Töne in natürlicher Klangqualität besser hören. Dies bestätigt auch ein Violinist aus Buxtehude, der ein Destiny 1200 Am-Ohr-Hörgerät trägt. Der Musiker kann durch die Einstellung des Hörgeräte-Akustikers jetzt sein eigenes Instrument glasklar hören, aber auch andere Orchester-Instrumente einwandfrei voneinander unterscheiden. Zuvor hat er mit anderen Hörgeräten oft noch einen Nachhall seiner Geige gehört. Entscheidend bei der Auswahl des passenden Hörgerätes ist also eine Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse jedes Einzelnen. Gehen Sie rechtzeitig zum HNO-Arzt und lassen Sie sich von Ihrem Hörgeräte-Akustiker ausführlich beraten. Weitere Informationen zu den Destiny-Hörgeräten sowie eine Suchmaschine für ihren nächst gelegenen Hörgeräte-Akustiker finden Sie unter www.starkey.de. |
| So hören Musiker besser und schützen ihr Gehör |
Musiker haben oft das so genannte „perfekte Gehör“ – das heißt, sie können einzelne Töne genau anstimmen und auch aus Klängen heraus hören. So beneidenswert wie diese Gabe ist, so gefährdet ist oft auch das wichtig(ste) Sinnesorgan der Tonkünstler. Denn sie setzen ihre Ohren nicht selten besonderen Belastungen aus.Entsprechend wurde jetzt speziell für Musiker mit dem In-Ear-Monitoring ein System geschaffen, das den Bühnenklang für die Akteure verbessert und zugleich das Gehör vor großen Lautstärken schützt. Es muss nicht mehr für jeden Musiker eine Monitorbox auf die Bühne gestellt werden. Der „Monitorsound“ wird stattdessen über Funk und einen Empfänger direkt in das Ohr des Musikers geleitet. Bei festen Bühnenplätzen kann die Übertragung auch über Kabel laufen. Mit nach Maß angefertigten Otoplastiken werden beim Tragekomfort die besten Ergebnisse erzielt. So kann jeder die für ihn optimale Musikabmischung in einer unschädlichen Lautstärke hören – ohne Störgeräusche, Rückkopplungspfeifen oder Verzerrung. Das In-Ear-Monitoring und Otoplastiken von Starkey (auch für den iPod und andere mp3-Player) sind bei Ihrem Hörgeräte-Akustiker erhältlich. |
| „Die Kunst des Zuhörens muss gepflegt werden“ – Interview mit Karl Kardinal Lehmann |
Anlässlich des diesjährigen EUHA-Kongresses in Nürnberg hat sich Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz im Rahmen eines Interviews mit den Themen Hören, Zuhören und Erfahrung der Stille auseinander gesetzt.EUHA: Herr Kardinal Lehmann, was halten Sie von der These, die Menschen könnten heute nicht mehr zuhören. Haben Bereitschaft und Fähigkeit zum Zuhören abgenommen? Kardinal Lehmann: Das eher passive oder beiläufige Zuhören, wie es häufig bei Hörfunk- und Fernsehprogrammen der Fall ist oder bei der akustischen "Berieselung" in vielen Kaufhäusern, Bahnhöfen und Flughäfen, hat sicher zugenommen. Hier ist "Überhören" oft auch Selbstschutz. Die Fähigkeit und Bereitschaft zum aktiven Zuhören ist etwas anderes. Sie muss – wie jede Kunst – gepflegt werden, sonst verkümmert sie. Diese Kunst des aufeinander Hörens und miteinander Sprechens erhält in vielen Lebensbereichen – auch in den Familien – keinen angemessenen Stellenwert. EUHA: Seelsorge, Beichte, Psychotherapie – warum ist es eigentlich so wichtig, dass uns jemand zuhört? Kardinal Lehmann: Der Mensch ist seinem Wesen nach auf Beziehung angelegt, auf die Beziehung zu Gott und die Beziehung zu seinen Mitmenschen. Für alle Beziehungen ist eine Form des aufeinander Hörens unverzichtbar, ja Grundlage der Gemeinsamkeit. Dieses aufeinander Hören ist oft gestört. So unterschiedlich Seelsorge und Beichte auf der einen und Psychotherapie auf der anderen Seite auch sind: beide wissen um die Fehlbarkeit und Defizite des Menschen, sie wissen um die Bedeutung des Zuspruchs, des Vergebens, der Umkehr und des Neubeginns. All das setzt Vertrauen, Aussprache und die Kunst des Zuhörens voraus. Wie soll sonst Verstehen gelingen? EUHA: Der Mensch ist auf Zwiesprache angewiesen. Wird er minderhörig, verliert er einen Teil eines wesentlichen Sinnes für diese Art der zwischenmenschlichen Verständigung. Welches sind Konsequenzen für Betroffene, die nichts gegen ihre Hörschwäche tun? Kardinal Lehmann: Zwiesprache ist sicherlich auf verschiedene Art und Weise möglich, auch in nonverbaler Form. Dennoch ist die Sprache ein einzigartiges Medium der Verständigung und des Austauschs. Wenn Medizin und Technik es heute möglich machen, die Hörfähigkeit zu erhalten oder wieder zu verbessern, sichern sie damit eine Anteilnahme am Gespräch bzw. sie erschließen sie neu. Ich sehe darin eine ethische Verpflichtung. EUHA: „Musik als emotionale Gestaltung des Hör-Raums“… Sie hören gerne Musik – wie wirkt Musik auf Sie? Kardinal Lehmann: Nun, ich bin kein Vielhörer, aber ab und an kann ich mit Musik recht gut abschalten. Das gilt sowohl für die beruhigenden und in die Tiefe führenden Klänge etwa von Bach als auch für unbeschwerte und mitreißende Musikstücke wie die von Abba. Beides hat seine Zeit. EUHA: Können wir noch schweigen? Und welche Bedeutung haben Stillsein und Stille? Kardinal Lehmann: Die Fähigkeit, still sein zu können, ist eine Voraussetzung für das Hörenkönnen. Die Stille eröffnet einen Raum, um loszulassen und frei zu werden von den vielen Eindrücken. Aber auch einen Raum der Sammlung und der Konzentration. Orte der Stille sind in unserer Gesellschaft eher selten geworden. EUHA: Wo, wann und wie finden Sie persönlich Ihre Orte, Ihre Momente der Stille? Kardinal Lehmann: Für mich beginnt und schließt jeder Tag mit Gebet und Meditation. Mein Tag endet mit einer Gewissenserforschung und Betrachtung. Auch das Stundengebet der Kirche mit seinen festen Gebetszeiten gewährleistet Momente der Stille und des Gebets. Solche festen Zeiten sind eine gute Hilfe, sich nicht in der Hektik der Termine zu verlieren. Ohne die Einkehr zur Stille regiert das endlose Geschwätz. EUHA: Herr Kardinal Lehmann, haben Sie herzlichen Dank! |
| Die Straße, in der ich wohne – Ausdrucks-Projekt für gehörlose und hörgeschädigte Kinder |
| Mit dem bundesweiten Projekt „Die Straße, in der ich wohne“, das an über 100 Schulen für gehörlose und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche durchgeführt wird, sollen Kinder zum Umgang mit der Ausdrucksform Text ermuntert und sie in ihrer Kompetenz bestärkt werden. Den Beschreibungen ihrer Realität soll ein Forum gegeben werden. Die Kinder und Jugendlichen sind aufgefordert, in Wortmeldungen „die Straße, in der ich wohne“ zu beschreiben. Die Texte werden auf der Internetseite www.kinderstrasse.org veröffentlicht und eine Auswahl der Texte wird in der Form eines Reiseführers des jeweiligen Ortes aus Kindersicht im Buchhandel erhältlich sein. Zur Realisierung des Projekts, das unter der ideellen Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Unicef steht, werden noch Sponsoren gesucht. Interessierte Förderer können sich an den Projektleiter Wolfgang Schlenker unter info@kinderstrasse.com wenden. |
| Stellenangebote: Starkey sucht Hörgeräteakustiker |
Starkey Laboratories, weltweit führender Hersteller maßgefertigter HörSysteme mit 36 Niederlassungen in 18 Ländern, sucht für das Hamburger Vertriebs- und Servicecenter zum nächstmöglichen Zeitpunkt1 Hörgeräteakustiker als Geselle/Meister (m/w) im Innendienst Für die audiologische Beratung der Kunden arbeiten Sie eng mit dem Technischen Leiter und dem Kundendienst zusammen. Über „Ihre“ Hotline führen Sie die Kunden ad hoc durch die Programmiersoftware Inspire OS und NOAH. Außerdem halten Sie Präsentationen mit audiologischem Scherpunkt bei Seminaren und Road Shows. Zusätzlich stellen Sie den lokalen PC Desktop-Support sicher. Für diese Stelle sind Sie richtig, wenn Sie: - Spaß am Telefonieren haben - Software- und Installationsschwierigkeiten sowie Konfigurationen selbstständig lösen - Teamfähig sind und selbstständig arbeiten - In Stress-Situationen den Überblick behalten und - Sich in der englischen Sprache in Wort und Schrift sicher fühlen Gesucht werden außerdem 2 Hörgeräteakustiker als Geselle/Meister (m/w) im Technischen Außendienst Nord und Süd für die Produktberatung der Kunden vor Ort. Sie arbeiten eng mit dem Verkaufsleiter, dem Technischen Leiter und dem Verkaufsaußendienst zusammen und unterstützen durch praxisnahes, umfassendes Produkttraining bei der Akquisition von Neukunden. Für diese Position sind Sie geeignet, wenn Sie: - Kommunikativ und teamfähig sind - Lösungsorientiert und selbstständig arbeiten - Eine große Reisebereitschaft mitbringen - Software- und Installationsschwierigkeiten sowie Konfigurationen selbstständig lösen - In Stress-Situationen den Überblick behalten und - Sich sicher in der englischen Sprache fühlen Bei Interesse bewerben Sie sich bitte vorzugsweise per E-mail: Starkey Laboratories Personalabteilung Weg beim Jäger 218-222 22335 Hamburg Tel: 040.429473-132 Fax: 040.429473-288 personal@starkey.de www.starkey.de |
| Das Starkey-Team wünscht Ihnen einen guten Start in das neue Jahr. Bestellen bzw. abbestellen können Sie diesen Newsletter hier. Die nächste Ausgabe des Hörforums erscheint am 1. Februar 2008. Ihr Starkey-Team |
Menschen mit einem Hörverlust müssen ohne ein gut auf ihr individuelles Hörvermögen angepasstes Hörsystem viele Einschränkungen im Leben hinnehmen. Ist der Hörverlust erst so stark, dass eine aktive Teilnahme am Leben nur noch mit großen Hürden möglich ist, bedeutet dies oft soziale Isolation für den Schwerhörigen. Aber soweit muss es gar nicht erst kommen. Ein rechtzeitig und gut angepasstes Hörsystem ermöglicht weiterhin die aktive Teilnahme am täglichen Leben.
Musiker haben oft das so genannte „perfekte Gehör“ – das heißt, sie können einzelne Töne genau anstimmen und auch aus Klängen heraus hören. So beneidenswert wie diese Gabe ist, so gefährdet ist oft auch das wichtig(ste) Sinnesorgan der Tonkünstler. Denn sie setzen ihre Ohren nicht selten besonderen Belastungen aus.
Anlässlich des diesjährigen EUHA-Kongresses in Nürnberg hat sich Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz im Rahmen eines Interviews mit den Themen Hören, Zuhören und Erfahrung der Stille auseinander gesetzt.
Starkey Laboratories, weltweit führender Hersteller maßgefertigter HörSysteme mit 36 Niederlassungen in 18 Ländern, sucht für das Hamburger Vertriebs- und Servicecenter zum nächstmöglichen Zeitpunkt